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Kapellen und Grotten
im Freiburger Osten und Dreisamtal
  

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Giersberg-Kapelle bei Kirchzarten im Dreisamtal  Kapelle auf dem Giersberg bei Kirchzarten in der April-Abendsonne

 

Buchenbach - Kapelle beim Hofgut Himmelreich

 
Blick nach Norden zur Kapelle neben dem Hofgut Himmelreich In der Kapelle am 8.10.2005
  
 

Der Jakobsweg - Jakobuskapelle im Himmelreich

Wie der Eintritt in das Himmelreich muss den Pilgern der Blick in das lichte Dreisamtal vorgekommen sein, wenn sie nach langer Wanderung das Ende des engen und düsteren Höllentals erreicht hatten. Die kleine Jakobskapelle und das Hofgut Himmelreich beherrbergen auch im 21. Jahrhundert immer wieder Menschen, die auf dem Jakobsweg den Spuren zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela folgen. Die Jakobuswallfahrt galt vom 11. bis 16. Jahrhundert als stärkste Wallfahrt überhaupt und führte auf den verschiedenen Pilgerwegen von Süddeutschland durch Frankreich und die Schweiz zu besagtem Jakobusgrab nach Spanien. Himmelreich war für die Jakobuspilger, die über den Schwarzwald durch das Höllental kamen, die letzte Station vor Freiburg. Wann die erste Jakobuskapelle in Himmelreich entstand ist ungewiß aber urkundlich belegt, ist die Wirtschaft schon 1560 und die Kapelle um 1590. In erster Linie wird als Jakobsweg der sogenannte "camino frances" verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsachse Nordspaniens, die von den Pyrenäen zum Jakobsgrab reicht und dabei die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León miteinander verbindet. Die Entstehung dieser Route fällt in ihrem auch heute begangenen Verlauf in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts. Ein Pilgerführer des 12. Jahrhunderts, der im Liber Sancti Jacobi, der Hauptquelle zur Jakobusverehrung im Hochmittelalter, enthalten ist, nennt für den französischen Raum vier weitere Wege, die sich im Umfeld der Pyrenäen zu einem Strang vereinigen. Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 80er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. 1998 erhielten auch die vier im Liber Sancti Jacobi beschriebenen französischen Wege diesen Titel. Zuvor schon hatte der Europarat im Jahre 1987 die Wege der Jakobspilger in ganz Europa zur europäischen Kulturroute erhoben und ihre Identifizierung empfohlen.
http://www.fernsehgottesdienst.de/52_3757.htm

Auf dem Hofgut Himmelreich steht die Jakobskapelle. Dies ist nicht ihr ursprünglicher Standort aus der Zeit vor 1500. Zweimal wurde sie wegen des Ausbaus der B 31 versetzt und ergänzt jetzt das Ensemble des Hofgutes Himmelreich. Seit 2004 wird sie von Heide Dangel liebevoll gepflegt.

  

 

Falkenhofkapelle im Griesdobel in Buchenbach-Wagensteig renoviert

Buchenbach-Wagensteig (is.) Die Falkenhofkapelle, die um die Mitte des 19. Jh. zusammen mit dem Wohnhaus des Falkenhofes gebaut wurde und deren Eigentümer der Breisgauer Kath. Religionsfond ist, wurde in diesem Jahr von innen und außen renoviert.

Ein Zeitzeuge hält in einem Aktenvermerk fest, dass bis 1905 wöchentlich 1-2 Mal eine Rosenkranzandacht in der Kapelle stattfand. Die Glocke ertönte immer zu den Betzeiten, bei Sterbefällen und bei Bittprozessionen. Im Ersten Weltkrieg wurde die Glocke, die in den 90er Jahren des 19. Jh. einen Sprung erlitten hatte, abgeliefert, worauf der Verfall der Kapelle folgte, so ein Zeugnis aus dem Jahre 1937. Die Kath. Stiftungsverwaltung erwog einen Abriss, der aber auf vehementen und erfolgreichen Widerstand der Buchenbacher stieß, die ihre religiösen Gefühle verletzt glaubten. Während den Kriegsjahren konnte nicht an eine Renovation gedacht werden. Die Falkenhofkapelle wurde anderweitig genutzt. Ausländische Holzfäller hausten dort, um in den benachbarten Wäldern das für den Krieg notwendige Holz zu fällen. Zu dieser Zeit stand dort sogar ein Ofen. Nach dem Krieg konnte dort eine Flüchtlingsfamilie Unterschlupf finden und anschließend wurde das Gotteshaus zu einem Hühnerstall umfunktioniert.

1953/54 konnte von der Kirchenbehörde die Erneuerung durchgeführt werden. Die Kapelle wurde mit Schiefer eingedeckt und der Dachreiter sowie der Glockenstuhl wurden mit Schindeln beschlagen. Eine Glocke vom Glockenfriedhof in Hamburg, die 250 Jahre in einer an Polen verloren gegangenen schlesischen Pfarrkirche ihren Dienst tat, fand im Türmchen der Falkenhofkapelle eine neue Heimat. Die Glocken aus den verlorenen Ostgebieten, die damals bei Kriegsende noch nicht eingeschmolzen waren, wurden an die Diözesen aufgeteilt. Die Glocke trägt folgende Aufschrift:

"IN HONOR: S. ANGELI CUSTOD: ECCL’IA.
KOSTENBLUT: ANNO 1676.
GEORGE HELLER GOSS MICH IN BRESLAU."

Was soviel heißt wie: "Diese Glocke ist zu Ehren der Heiligen Schutzengel für die Pfarrkirche Kostenblut im Jahre 1676 geweiht." Kostenblut liegt zwischen Liegnitz und Breslau. Schutzengelglocken sind meist die kleinsten Glocken in einer Kirche und werden mit ihrem hellen Klang besonders bei Taufen geläutet.

1954 wurde anlässlich der Vollendung der Instandsetzung und des Abschluss’ des Marianischen Jahres eine neu geweihte Madonna in einer feierlichen Prozession zur Falkenhofkapelle getragen, wo die Weihung der gesamten Kapelle durch Pfarrer Eugen Hirt vollzogen wurde. Bevor sie die Freiburger Künstlerin Gertrudis Huber neu einkleidete, stand diese aus dem frühen 19. Jh. stammende Madonna in einem Schopf. Außer der Madonna mit dem Jesuskind kamen noch drei Glasmalereien und ein geschnitztes Kruzifix, das ehemals als Wegkreuz diente, dazu. Etwa 20 Personen können auf den 6 Kniebänken des Gotteshauses Platz finden. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erfuhr das Dach erneut eine Sanierung.

In diesem Jahr war eine weitere Renovation unumgänglich. Durch Feuchtigkeit war die Kapelle sehr mitgenommen. Der Holzboden wurde erneuert und außerdem mussten Putzausbesserungen und ein Neuanstrich vorgenommen werden. Die Madonna, deren Kleid in miserablem Zustand war, wurde mechanisch gesichert und bekam außerdem ein neues Gewand, das ihr von einer Schwester des Kloster St.Trudpert im Münstertal genäht wurde. Am 19. Oktober diesen Jahres fand die feierliche Einweihung und Segnung durch Pfarrer Kleinhans statt.

Die Falkenhofkapelle steht für Besucher täglich von mittags bis abends auf. Wer im Griesdobel bzw. nahe der Doldsäge wohnt oder sich dort aufhält, kann regelmäßig um 12 Uhr mittags die Glocke läuten hören. Mehr Infos zur Falkenhofkapelle und den Kapellen der Region findet man im Kapellenbuch von Herrn Pfarrer Kern.

Isabell Schweizer, Der Dreisamtäler vom 5.12.2002, www.dreisamtaeler.de

Falkenhofkapelle
in Wagensteig
  
Kapellenfest anläßlich der Renovierung im Oktober 2002
Fotos: Martin Müller
Die Madonna - das Kleid nähte Schwester Ilona, St.Trutpert-Kloster im Münstertal

Mehr Infos zu Falkenhofkapelle über Herrn Müller, der sich als Nachbar sehr um die Renovierung der Kapelle bemüht hat: Martin Müller, Wohngebiet Falkenhof, Talstrasse 2, Griesdobel, 79256 Buchenbach, Tel 07661/904785, BaumbuschMueller@aol.com .

Die Pflege der Kapelle (Blumenschmuck, tägliches Läuten der Glocke, Auf- und Zuschließen) nimmt seit Jahren Frau Maria Baumer, Falkenhofweg 3, 79256 Buchenbach, wahr.

Hofkapelle im Föhrental

GLOTTERTAL (hw). Wanderern, die von Freiburg über das Wildtalereck kommend das mittlere Föhrental erreichen und über das Leimeneck dem Glottertal zustreben, ist die auf der Wiese beim Kapellenhof stehende kleine Kapelle meist bekannt, führt doch ihr Weg direkt an deren Türe vorbei.

Anders sieht es für Radfahrer aus, die meist von Heuweiler oder Denzlingen kommend, rechtsabzweigend vor dem Gasthof zum Kreuz den Weg in das stille Seitental finden. Ihnen ist die Sicht bis auf kurze Lücken durch den Baumbestand des Bachlaufes verwehrt. Nach etwa zwei Kilometern talaufwärts ab der Landstraße gabelt sich die Straße beim Kreuzbauernhof in das obere Föhrental und links in die Allmend. An der Straßenseite des Kreuzhofes steht ein sehenswertes Longinuskreuz.

20 Meter weiter führt eine Brücke zum Kapellenhof links über den Talbach (Hinweisschild) und gleich oberhalb der Brücke liegt die kleine Kapelle idyllisch auf der Wiese. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz und wurde 1982 von den Hofbesitzern Hermann und Berta Reichenbach restauriert.

Der Sage nach soll während des 30-jährigen Krieges am Silbergrüble oberhalb des Hofes eine Glocke vergraben worden sein. Beim Pflügen soll anfangs des 18. Jahrhunderts der Besitzer des damaligen Scherzingerhofes auf diese Glocke gestoßen sein. Er hat sie ausgegraben und mit nach Hause genommen. Seine Erben ließen die Glocke, da sie wohl beschädigt war, in Basel umgießen und errichtete für sie eine Kapelle. So wurde aus dem Scherzingerhof der heutige Kapellenhof.

Auf der Glocke sind eine Marienfigur und Jesus am Kreuz abgebildet. Die Inschrift lautet: „Nicolaus Scherzinger selig Erben in Fehrental – onofrion roth goss mich in Basel 1711“.

Auch das Innere der Kapelle mit einem barocken Holzaltar – das Altarbild zeigt die Krönung Mariens – ist sehenswert. An der Kapelle finden auch heute noch bei besonderen Anlässen (Bitttage) Gottesdienste oder Andachten statt. Sie ist geöffnet während des täglichen 11-Uhr-Läutens. Zu anderen Zeiten sollte man auf dem Kapellenhof vorsprechen.

Da zu einer zünftigen Rad- oder Wandertour auch eine Einkehr gehört – zu einer kurzen Rast lädt auch die Bank vor der Kapelle ein –, so findet man diese auf dem halben Weg zurück zur Landstraße im Gasthaus Föhrenstüble. Hier kann man bei gutem Wetter in absolut ländlicher Umgebung in der Gartenwirtschaft sitzen. Eine weitere Möglichkeit ist auch der bekannte Landgasthof „Kreuz“ am Taleingang.

Wer sich darüber hinaus für religiöse Kleindenkmale, mit denen das Glottertal reich gesegnet ist, interessiert, findet im Verkehrsamt der Eichbergstraße entsprechende Literatur.

Gartenwirtschaften in Glottertal: Zur Sonne: Montag/Dienstag/Freitag 11 bis 14.30 Uhr und ab 17 Uhr, Donnerstag ab 17 Uhr, Samstag und Sonntag durchgehend geöffnet. Mittwoch Ruhetag. Wisser’s Sonnenhof: Mittwoch bis Samstag ab 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ganztägig geöffnet. Montag und Dienstag Ruhetag. Zum Adler: Mittwoch bis Montag ganztägig geöffnet. Dienstag ab 16 Uhr. Goldener Engel: Von 8 bis 24 Uhr durchgehend geöffnet, Mittwoch Ruhetag. Glotter-Grill: Dienstag bis Freitag 11 bis 14.30 Uhr und ab 17 Uhr, Samstag und Sonntag ab 11 Uhr durchgehend geöffnet. Montag Ruhetag. Hotel Hirschen: Dienstag bis Sonntag 11 bis 15 Uhr und ab 18 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag. Hotel zum Kreuz: Täglich von 7 bis 24 Uhr durchgehend geöffnet. Hotel Schlossmühle: Täglich ab 11.30 Uhr durchgehend geöffnet. Mittwochs ist Ruhetag. Hotel Schwarzenberg’s Traube: Dienstag bis Sonntag von 11.30 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag. Föhrenstüble: Donnerstag Ruhetag. (Angaben ohne Gewähr).
BZ vom 4.9.2001, hw

   

 

Stegen: Sebastianskapelle im Schlosspark

Kapelle am Kolleg St. Sebastian in Stegen Blick nach Nordosten zur Schlosskapelle in Stegen am 3.10.2008 Schlosskapelle in Stegen am 3.10.2008
Blick nach Osten zur Schlosskapelle in Stegen am 13.7.2003 Blick nach Nordosten zur Schlosskapelle in Stegen am 3.10.2008 Schlosskapelle in Stegen am 3.10.2008
- links Danksagung an Familie Moser

Die Sebastianskapelle im Stegener Schlosspark ist die älteste Kapelle m Dreisamtal.
Dreisamtäler Kapellenweg >Dreisamtal
St.Sebastian Kolleg Stegen - Kapelle >Bildung
Sebastianskapelle im Schlosspark Stegen: Älteste Kirche im Dreisamtal >Kapelen1 (20.9.08)

   

 

Mariengrotte

Die Sonnenbergstrasse in Freiburg-Littenweiler ganz hoch gehen, am Wald nach Links abzweigen in Richtung Kappel/Hörchersberg, dann nach ca 500 m rechts im Wald. Die Grotte der Pfarrgemeinde St.Barbara - auch Lourdesgrotte genannt - wurde am 14.10.1934 eingeweiht. Ein Infoblatt von Theodor Loskant (Tel 0761/62623) ist für 0,50 Cent in der Kirche St.Barbara erhältlich.

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Sophie und Robert Heitzler betreuen die Mariengrotte liebevoll

Grotte mit Marienstatue im August 2000
  

Sophie und Robert Heitzler betreuen die Mariengrotte liebevoll
Foto: Gisela Heizler-Ries 8/2005

Die Grotte wurde 1934 von der Pfarrjugend unter Präfekt Alfons Schlich in einem früheren Steinbruch angelegt und am 14.10.1934 von Pfarrkurat Leonhard Grimm eingeweiht. Marienstatur 174 cm gro0 von Holzbildhauer Magnus Seeger aus Littenweiler, Bemalung von Wilhelm Schäfer. 1935 wurde eine knieende Magdalena von Magnis Seeger geschnitzt - 1942 durch einen Betonabguß ersetzt. Zum Palmsonntag 1936 wurde am Weg zur Grotte ein 3 m hohes Holzkreuz von Zimmermeister Andreas Kaltenbach errichtet - mit Christus von Magnus Seeger. Im Oktober 2004 renovierten die Pfadfinder die Grotte im Zuge der 72-Stunden-Aktion. Die Pflege der Grotte liegt in Händen der Familie Heitzler.

   

 

 

Marienkapelle am Eichberg

Die Marienkapelle liegt dicht unterhalb des ehem. Waldcafes St. Barbara in Freiburg-Littenweiler und ist am besten über den bei der Eichbergstrasse 36 abzweigenden Weg zu erreichen. "Die kleine Marienkapelle gehörte einst zum Thomahof, einem bäuerlichen Anwesen, das auf dem Grundstück der heutigen Eichbergstrasse 24 lag und später bis auf die Grundmauern niederbrannte. Seine Besitzer ließen sie Mitte des vorigen Jahrhunderts zu Ehren der "heiligen Maria von der immerwährenden Hilfe" errichten. Nach der Zerstörung des Bauernhofes geriet die kleine Kapelle in Vergessenheit. Pfarrkurat Grimm war es schließlich, der sich im Jahre 1935 des inzwischen halb verfallenen Kirchleins annahm. Als eifriges Mitglied der Schönstatt-Bewegung war es ihm ein Anliegen, seine Gemeinde im Marianischen Sinn zu motivieren und äußere Zeichen hierfür zu setzen. Er ließ die Kapelle renovieren und erweitern. Der damals neu hinzugekommene hintere Teil der Kapelle mit Glockenturm hebt sich durch seine beschindelten Außenwände deutlich sichtbar vom ursprünglichen Gebäude ab. Seit 1960 ist die Schönstatt-Bewegung in Littenweiler nicht mehr aktiv. Und wieder verfiel die Kapelle im immer weiter vordringenden Wald. Im Jahre 1986 schließlich wurde sie von Littenweiler Handwerkern in ehrenamtlicher Arbeit gründlich renoviert und wieder zu dem gemacht, was sie immer schon war, ein Kleinod Littenweiler's. Ehrenamtlich ist auch der Einsatz der Nachbarin Rosa Faller. Seit Jahren hält sie die Kapelle sauber und schmückt sie stets mit frischen Blumen. Allerdings, so erzählte Dr. Thomas Bürk, ein weiterer Nachbar, der sich ebenfalls für den Erhalt und die Pflege der Kapelle einsetzt, sei inzwischen eine gründliche Innenrenovierung notwendig. Außerdem, so meinte er, wäre es schön, wenn die kleine Glocke, die inzwischen in der Sakristei der St.Barbara Kirche einen neuen Platz gefunden habe, wieder an ihren ursprünglichen Standort, zum Turm der kleinen Marienkapelle, zurückgebracht würde. Im Gedenken an alte Zeiten feiert die St. Barbara Gemeinde jedes Jahr eine Maiandacht im kleinen Kirchlein hoch über der Stadt." (Anita Hohler, s'Littenweiler Dorfblatt, Dez. 1994)

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Blick durch die Türe ins Innere der Marienkapelle am 30.7.2000

Die Kapelle am 30. Juli 2000 am Eichberg

Blick durch die Türe ins Innere am 30.7.2000

Blick durch die Türe ins Innere der Marienkapelle am 10.6.2007

Blick nach Norden zur Marienkapelle ob Littenweiler am 10.6.2007    
Blick nach Norden zur Marienkapelle ob Littenweiler am 10.6.2007    

     

 

Marienkapelle in Littenweiler wird von Frau Faller betreut

"Früher sind hier die Leute in Scharen vorbeigekommen, und viele von ihnen haben hier ihren Spaziergang zu einer kurzen Andacht in der Marienkapelle unterbrochen. Doch seit Mitte der siebziger Jahre, als das einst sehr beliebte Waldcafé St. Barbara geschlossen hat, ist es sehr ruhig geworden hier oben", bedauert Rosa Faller, die eine ganz besondere Beziehung zu der Marienkapelle am Eichberg hat. Sie wohnt in einem kleinen Holzhaus am Eichberg und geht jede Woche zweimal den steilen Stich zur Kapelle hinauf, um dort für Ordnung zu sorgen. Sie fegt den Boden, entfernt die Spinnweben, schmückt die Kapelle je nach Jahreszeit mit frischen Blumen aus und zündet die Kerzen an. Eine Arbeit, die für sie selbstverständlich ist, und für die sie nie eine Entlohnung annehmen würde. Schon immer hätten Bürger von Littenweiler ehrenamtlich die kleine Kapelle betreut, und seit einigen Jahren habe sie nun diese Aufgabe übernommen. Bereits für ihren Vater, der 1938 das kleine Wohnhaus, in dem Rosa Faller und ihr Bruder auch heute noch leben , gekauft hat, habe die Kapelle eine besondere Bedeutung gehabt. Schon er habe die notwendigen Arbeiten in der Kapelle verrichtet und alljährlich in mühevoller Arbeit Erdstufen angelegt habe, damit der steile Weg zur Kapelle nicht so beschwerlich war, erinnert sich Rosa Faller. Dies könne sie - inzwischen selbst in die Jahre gekommen - leider nicht tun. Sie räume aber den meist dicht mit Laub bedeckten Weg frei, damit die wenigen meist älteren Besucher sicher zur Kapelle gelangen. Nach mündlicher Überlieferung wurde die Kapelle von den Besitzern des vermutlich Ende des letzten Jahrhunderts abgebrannten und heute völlig verschwundenen Thomahofes errichtet. Nachdem die ehemalige am Eichberg gelegene Wallfahrtskapelle St. Barbara abgerissen und im Jahre 1826 unten im Ort als Dorfkirche neu errichtet worden war, entschloß sich die Bauernfamilie auf halber Höhe und auf eigenem Grundstück eine neue kleine Kapelle zu bauen und sie "Maria, der immerwährenden Hilfe" zu widmen. 1935 war es Pfarrkurat Grimm von Littenweiler , der sich der inzwischen halbverfallenen Kapelle annahm. Als Mitglied der Schönstatt-Bewegung war es ihm ein Anliegen, äußere Zeichen zu Ehren der Mutter Gottes zu setzen. Er ließ die Kapelle renovieren und erweitern. Der damals hinzugekommene hintere Teil der Kapelle mit Glockenturm hebt sich durch seine beschindelten Außenwände deutlich sichtbar vom ursprünglichen Gebäude ab. Fortan fanden hier öfters Gebetsstunden und Maiandachten statt. Während des zweiten Weltkrieges, so erzählt Rosa Faller, habe Pfarrkurat Grimm hier oben im Schutze des Eichbergs sogar die Kommunion ausgeteilt. Seit 1960 ist die Schönstatt-Bewegung in Littenweiler nicht mehr aktiv und wieder verfiel die Kapelle im immer weiter vordringenden Wald. Im Jahre 1986 schließlich wurde sie von Littenweiler Handwerken in ehrenamtlicher Arbeit renoviert. Seit einigen Jahren feiert die Gemeinde St. Barbara wieder jeweils im Mai und Oktober eine Andacht in der Kapelle, und an diesen Tagen wird sie besonders schön geschmückt. "Solange ich noch dazu in der Lage bin, werde ich alles tun, damit dieses Kleinod auch künftig die notwendige Pflege erhält", sagt Rosa Faller. Schließlich sei die Kapelle für sie mit vielen Jugend- und Kindheitserinnerungen verbunden. Auch heute noch, wenn sie Sorgen habe oder einfach nur gestreßt sei vom Alltag , steige sie die Anhöhe hinauf und verweile auf der Bank neben der Kapelle. Hier in der freien Natur werde der Kopf wieder frei, hier finde sie die gewünschte Entspannung und Ruhe. Nicht weit vom Waldcafé St. Barbara entfernt, ist die Kapelle über einen bei der Eichbergstraße 36 abzweigenden gekennzeichneten Weg zu erreichen.
Anita Hohler, BZ, 12/1998

     

 

Oberried-Hofsgrund: St.Josefs-Kapelle bei der Halde

Stifterin war Josephine Dreyer aus Freiburg. Bauführer war Linus Asal aus Todtnau. Den ursprünglich gotischen Altar lieferte die Firma Simmler aus Offenburg, welcher Ende der 60er Jahre durch den von Marie Lang gestifteten und vom Schlesier Hans Franke gemalten heutigen Altar ersetzt wurde. Die Kapelle wurde am 15. Juli 1894 durch Pfarrverweser Keser aus Hofsgrund eingeweiht und solte Geistlichen wie auch Kurgästen des Hotels Halde am Schauinsland Gelegenheit geben, wöchentlich die hl. Messe (mit)zu feiern.
Maximilian Laule aus Kirchzarten, im Dreisamtäler vom 3.2.2005

  

 

Steinwasenpark - Kapelle des Hinterbauernhof nachgebaut

Das eigentliche neue Highlight des Steinwasen-Parks ist jedoch die nachgebaute Kapelle des Hinterbauernhofs, die dem Original in Schluchsee-Aha bis auf einige Zentimeter mehr in Länge und Breite, einem zusätzlichen Heiligenbild und einer leicht veränderten Inschrift bis ins Detail genau gleicht. Die Originalkapelle wurde 1745 von Johann Imberi erbaut und 1930 durch Mittel des badischen Finanzministeriums erneuert. Nun ist eine Kapelle bei einem Schwarzwaldhof an sich ja nichts ungewöhnliches, die Hinterbauernhofkapelle jedoch ist einmalig im Schwarzwald. Ihre Innenwände sind nämlich nicht wie üblich weiß ausgekalkt oder hölzern, sondern völlig ausgemalt – in barocker bäuerlicher Art sind die Heiligenbilder gestaltet, hierdurch wird dem Betrachter die naive Glaubensvorstellung der damaligen Zeit vor Augen geführt.

Manfred Schöne ist es gelungen, nicht nur die Motive originalgetreu darzustellen, sondern er verwendete auch die gleichen Farben und Maltechniken wie Imberi über 250 Jahre vor ihm.

Kapelle im Steinwasenpark bei Oberried Foto: Schweizer

Der Dreisamtäler, 9.10.2003

  

 

Vaterunser-Kapelle Ibental

Diese in den 60er-Jahren mit Hilfe der Familien Herder-Dorneich erbaute Kapelle liegt am Eingang des Ibentals, kurz nach dem Ortsausgang Burg. Der Lichteinfall von oben vom Turm her wie durch die Fenster schafft eine unbeschreibliche Atmosphäre. mehr: www.badische-heimat.de/online/bhheft.htm 

Ostern 2002: Blick von Südwesten abends
 
Das Wort - eines der Elemente
 
Das Wasser
 

Blick nach Westen zur Vaterunserkapelle am 1.Mai 2009

Die Orgel - Blick zum Eingang nach Osten

Kapelle am 1. Mai 2003 Blick nach Westen zur Vaterunserkapelle am 1.Mai 2009
Blick aus der Vaterunserkapelle nach Osten zur Wiesneck am 1.Mai 2009    
Blick aus der Vaterunserkapelle nach Osten zur Wiesneck am 1.Mai 2009    

Dreisamtal-Rundtour mit dem Fahrrad >Biken1 (6.5.2003)

 

Kapellen-Links

Kapellen in der Gemeinde Prägraten am Grossvenediger, gestaltet von Alois Steiner
http://kapellen.cjb.net

  
 

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