Das Hang ist ein neuartiges Musikinstrument, dessen Aussehen an einen Wok oder ein Ufo erinnert. Diese Weiterentwicklung der karibischen Steel-Drum hat einen Klang, der beschrieben werden könnte mit warm, meditativ, verträumt, sphärisch, mystisch, .... Der Name Hang kommt aus dem
Berner Dialekt und steht für "Hand" ab. Felix Rohner ist gebürtiger Berner,
spielte in Steel-Drum Bands und entwickelte mit dem Hang eine Steel-Drum, die
mit den Händen - also ohne Stöcke - gespielt werden kann. Das Hang besteht aus
2 Hälften, die Ding und Gu heißen.
Im Jahre 2001 wurde das Hang auf der Frankfurter
Musikmesse erstmals einem öffentlichen Publikum präsentiert. Felix Rohner und
Sabina Schärer, die aus der Schweizer Hauptstadt Bern angereist waren, hatten
das Instrument ein Jahr zuvor entwickelt. Das Instrument schien eine absolute
Neuheit zu sein und doch ließen das Prinzip der Tonerzeugung und der Klang
Assoziationen mit der Karibik wach werden. Tatsächlich beginnt die Geschichte
des Hang auf der anderen Seite des Atlantiks, gegen Ende des 19. Jahrhundert auf
der Karibikinsel Trinidad. Wie CHATBURN beschreibt, wurden dort Rhythmen
zunächst auf so genannten „tamboo-bamboo“, Bambusstäben verschiedener Länge,
gespielt Im Jahr 2000 betrat Reto Weber, ein befreundeter
Musiker, mit einem indischen Gatam die Panart Werkstatt. Gatams werden aus Ton
gefertigt und mit den Fingern gespielt. Der markante Klang der Gatam entsteht
durch Luftstauchung an der oberen runden Öffnung. Verschließt man diese mit der
flachen Hand ertönt ein dumpfes Geräusch. Im Kontrast dazu steht die helle
Klangfarbe, die durch das Schlagen der Seiten erzeugt wird.
Reto Weber fragte die Panbauer, ob es denn möglich
sei ein Instrument zu entwickeln, das die melodische Vielfalt einer Steeldrum
mit der Handlichkeit eines Gatam verbindet. Spontan setzten Felix Rohner und
Sabina Schärer zwei Halbschalen einer Steeldrum aufeinander. Das war die
Geburtsstunde des „Urhang“, das allerdings mit einem Radius von 60 cm
überdimensional groß erschien. In der folgenden Zeit wurden verschiedene Größen
getestet. Das heutige Hang ist wesentlich kleiner als das „Urhang“ und verfügt
über zwei Hemisphären. Auf einer finden wir den Kuppelton „Ding“, der als
konvexe Erhebung in Form tritt und um den herum sieben bis acht konkave
Tonfelder angeordnet sind. Je größer die Einwölbung, desto tiefer erklingt der
Ton beim Schlagen des Tonfeldes. Die Ding-Hemisphäre kann demnach in
verschiedenen Tonkombinationen gestimmt werden. Panart wählt in ihren tonalen
Skalen gerne traditionelle Tonleitern, wie beispielsweise die japanische
pentatonische Akebono. Chromatische Tonleitern können beim Hang nur in
Kombination mit mehreren Exemplaren formiert werden. Dazu bedarf es entweder
mehrerer Spieler oder dem Gebrauch von Schlägeln. Die Gu-Hemisphäre verfügt über
ein Loch, was eindeutig an das Gatam erinnert. Hier kann auf die bereits oben
beschriebene Weise, durch Luftstauchung, ein dumpfer Klang erzeugt werden. Der
Name des Instrumentes stammt aus dem Berner Dialekt und bedeutet Hand. Er wurde
gewählt, weil das Instrument mit den Händen und nicht wie etwa die Steeldrum mit
Schlägeln gespielt wird. Eine Besonderheit des Hang ist die Fülle an Obertönen,
die beim Spielen erzeugt werden können. Jedem Tonfeld können zwei Obertöne
zugeordnet werden: ein Oberton, der eine Oktave über dem gespielten Ton liegt
und eine sogenannte Duodezime, die eine Quinte über der Okatve erklingt. Auch
Steeldrums verfügen über ein Spektrum an Obertönen, allerdings ist die
Persistenz jener Töne beim Hang durch die Akkumulation der Vibration innerhalb
des Klangkörpers größer. Das Instrument wird bereits von Musik- und
Klangtherapeuten genutzt, die den Obertönen beruhigende Kräfte zuschreiben.
Markgräfler Klangstudio in Martinskirche: Tilo Wachter hat das Hang entdeckt
Das neue von ihm verwendete Instrument, das Hang, stellt
Tilo
Wachter in seiner CD "Nachts im Gras" vor. Es erinnert an Nächte in der Karibik, Sessions in Jazzkellern und friedliche Meditationsräume. Man denkt an ein altes
Instrument fernen Kulturen. Aber der Schein täuscht. Das Hang wurde von den
Berner Instrumentenbauern Felix Rohner und Sabine Schärer 2001 entworfen. Die
karibische Steeldrum und die indische Gatham haben Pate gestanden. Inzwischen
ist das Instrument so populär geworden, dass sogar das Internetlexikon Wikipedia
ihm eine Seite widmet. In Tilo Wachter hat es einen virtuosen Tonkünstler
gefunden, der ihm diese spezielle Magie entlockt, die seine Klänge seidig,
sinnlich und unwiderstehlich macht. Die neue CD enthält eine Auswahl von Stücken
für Hang (Wachter), Gitarre (Gernot Rödder), Flügelhorn (Richard Dobkowski) und
Stimme (Anuschka Lavecchia). Der Name des Instrumentes kommt übrigens aus dem
Berner Dialekt: Hang bedeutet Hand. Durch Klopfen und Reiben mit der Hand werden
die Klänge auf dem Hang erzeugt.
Andromeda-Ensemble spielt im Markgräfler Lindenhof >Muellheim1 (8.7.2007)
Chris und ... am 13.10.2007 auf dem Freiburger
Münsterplatz
Didgeridoo und Hang
Vasco vom Hochschwarzwald - Jostal bzw. Falkau
Vasco spielt öfters in der
Freiburger Altstadt, mit Hang und
Shruti-Box, vor allem
bei schönem warmem Wetter.
Römerstrasse 11, 79379 Müllheim, Tel 07631/172058, tilo-wachter at t-online.de www.tilo-wachter.com Musikschule Müllheim: www.musikschule-muellheim.de/index.php?article_id=63
CD "Nachts im Gras" mit Hang
Shruti-Box
Das Duo Goschehobel spielt auch mit der Hang >Musik
Informatives zur Hang aus Dornbirn:
Forum zur Musik mit dem Hang
Die Hang - nicht das Hang?
Rene Heimgartner spielt Hang
Musikladen in Emmendingen bei Freiburg - früher
Hang-Vertrieb Hang in der Schweiz:
© by freiburg-schwarzwald.de, Kontakt, Update 27.02.10 |