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Basel
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Basel, Rhena, Dreiland, Dreiländereck, Regionalverbände, Region Basel-Mulhouse-Freiburg         

   
     

 

550 Jahre Universität Basel

550 Jahre Universität Basel– Chronik
1459 Stiftungsbrief des Papstes Pius II.
1460 Eröffnungsfeier im Basler Münster
1529 Wegen der Reformation ziehen die Professoren und Dozenten ins katholische Freiburg im Breisgau
1529 Suspendierung der Universität (bis 1532)
1658 erster Lehrstuhl für Geschichte
1681 erstes regelmäßig erscheinendes Vorlesungsverzeichnis
1818 die Universität wird vollständig dem Staat unterstellt
1833 Teilung des Kanton Basels bedroht die finanzielle Basis der Universität
1851 das Basler Parlament lehnt die Umwandlung in eine Gewerbeschule ab
1890 Einführung des Frauenstudiums
1950 Nobelpreis an den Chemiker Tadeus Reichstein

Hauptkonkurrenten der Uni Basel sind die Zürcher Hochschulen
BZ: Sie begegnen den hochgesteckten Wissenschaftszielen, wie sie im Rahmen der trinationalen Metropolregion formuliert werden, eher mit Skepsis …
Loprieno: Wenn man dies auf einer übergeordneten abstrakten Ebene betrachtet, im Sinne einer regionalen Wertschöpfung, dann bekenne ich mich zu diesen Zielen und glaube auch, dass sie erfolgversprechend sind. Wenn Sie aber die akademische Ebene betrachten, dann bin ich in der Tat skeptisch. Und dies, weil ich sehe, dass unsere beiden Partner, die Universitäten Freiburg und Straßburg, gleichfalls ihre Positionierungsprobleme im nationalen Rahmen haben. Wir sehen deshalb nicht, was wir real davon haben.
Komplettes Intervies mit
Rektor Antonio Loprieno über die Rolle der Universität Basel in der Schweiz und in der Oberrheinregion vom 26.5.2010 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/suedwest/hauptkonkurrenten-sind-die-zuercher-hochschulen--31517810.html

 

Basel ist wirtschaftliches Herz der Region Oberrhein

Die Region Basel - Mulhouse - Freiburg hat die Finanzkrise weitaus besser verkraftet als die Region Stuttgart

Quelle: BAK Basel

BZ: Wo liegt am Oberrhein ungenutztes Potenzial brach?
Schoder: Vor allem in Freiburg. Der Raum Freiburg liegt an der Spitze, was die wissenschaftlichen Publikationen anbelangt. Er ist hervorragend beim Vergleich der Patentanmeldungen platziert. Doch das Wohlstandsniveau gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist bescheiden. Auch bei der wirtschaftlichen Dynamik schneidet Freiburg vergleichsweise schlecht ab.
BZ: Die Nordwestschweiz ist reich und ihre Wirtschaft wächst kräftig. Ist Basel das wirtschaftliche Herz der Region?
Schoder: Unbedingt, insbesondere was den südlichen Teil anbelangt. Das lässt sich zum Beispiel an der hohen Zahl von deutschen und französischen Grenzgängern ablesen, die in Basel arbeiten. Wir können in diesem Zusammenhang von einem großen, verflochtenen Arbeitsmarkt sprechen. Auf anderen Gebieten ist dagegen die Verflechtung nicht so weit vorangeschritten – zum Beispiel bei den Finanzdienstleistungen. Hier stößt man sicherlich auch an Grenzen. Es ist nicht so einfach, unterschiedliche Sprachen, Gesetze und Kulturen unter einen Hut zu bringen.
Alles von Bernd Kramer von 21.1.2010 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/da-geht-noch-was-x1x

"Seit bald 30 Jahren erstellt BAKBASEL auf empirischer Basis Analysen und Prognosen. Für die Gesamtwirtschaft, ihre Branchen und ihre Regionen. Grundlage dieser Arbeiten sind die umfangreichen Datenbanken und umfassenden Modelle, die BAKBASEL erstellt und betreut."
www.bakbasel.ch

 



Basels Kampf gegen Atomkraft kostet 100'000 Franken im Jahr

Mit Steuergeldern will die Regierung des Kantons Basel-Stadt künftig gegen Atomkraftwerke ankämpfen. Eingesetzt werden sollen dafür ab 2010 jährlich 100'000 Franken.

Die Kantonsverfassung und das kantonale Atomschutzgesetz verpflichte die Behörden des Stadtkantons, sich aktiv gegen die Nutzung der Kernenergie zu wenden, hielt die Regierung am Freitag fest. Ihr Vorhaben gab sie in ihrer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme zu einer Motion aus dem
Grossen Rat bekannt. In der Motion der Grünen, die das Parlament im Herbst 2005 zur Prüfung
an die Regierung überwiesen hatte, wurde verlangt, dass die Informationsarbeit gegen die Kernenergie aus der Förderabgabe auf dem Strompreis finanziert wird. Das lehnt die Regierung jedoch ab. Die Abgabe solle weiterhin ausschliesslich für die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien eingesetzt werden, hält die Regierung fest. Würde Geld aus der Förderabgabe für die Anti-AKW-Propaganda eingesetzt, hätte dies zudem eine Kürzung der Bundesmittel aus dem Programm Energie Schweiz zur Folge. Die Regierung will deshalb Massnahmen gegen die Atomenergie aus der
allgemeinen Staatskasse finanzieren. Ab 2010 sollen dafür jährlich 100'000 Franken ins Budget aufgenommen werden. Bestimmt ist das Geld beispielsweise für Beiträge an Expertisen und Informationskampagnen. Ebenfalls aus diesem Budgetposten bezahlt werden soll zudem der Beitrag
des Stadtkantons an den Trinationalen Atomschutzverband (TRAS). Dieser beläuft sich auf zehn Rappen pro Einwohner oder rund 19'000 Franken pro Jahr.
17.10.2008, amu/sda, www.bazonline.ch

Basel: Vorbild für Europa
Es ist unglaublich wie die Atomlobby mit unseren Steuer- und Stromgeldern gegen die Interessen der Menschen arbeitet und unser Leben gefährdet. Darum ist das Basler Anti-Atomgeld richtig angelegt. Da
könnte sich manche "Ökohauptstadt" und "Green City" ein Vorbild dran nehmen. Hut ab vor Rot-Grün in Basel
Axel Mayer, 20.10.2008

 

Basel weist brutalen Schläger in Türkei aus

Der 29-jährige Türke, der am vorletzten Samstag in Basel einen 76-Jährigen zusammengeschlagen hatte, wird aus der Schweiz ausgewiesen. Seine Niederlassungsbewilligung C wird ihm entzogen. Dies kündigte der Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) im Schweizer Fernsehen an. Es könne nicht toleriert werden, dass ein Mann sich in Basel aufhalte, der solche Straftaten verübe. Zudem sei der 29-Jährige bereits früher mehrmals gewalttätig geworden. Trotz der Ausweisung aus der Schweiz dürfe es aber nicht sein, dass der Mann seine Strafe nicht absitze, sagte Andreas Räss, Leiter des Migrationsamtes Basel. Der 29-Jährige sei zweifellos in der Schweiz verwurzelt. Die Ausweisung sei für ihn deshalb sicher hart, sagte Räss.
Der 76-Jährige und der 29-Jährige gerieten sich am Samstag vor einer Woche in der S-Bahn zwischen Kaiseraugst und Basel in die Haare. Das spätere Opfer maßregelte den 29-Jährigen, weil er im Zug rauchte. Der angetrunkene Täter rastete aus. Nur ein Kollege des Opfers konnte ihn daran hindern, zuzuschlagen. Nach dem Aussteigen im Bahnhof SBB war der Täter nicht mehr zu bremsen: Er schlug so brutal zu, dass das Opfer bewusstlos wurde. Dessen Kollege konnte ihn aber festhalten, bis die Polizei eintraf. Das Opfer hatte schon im Zug die Polizei anrufen wollen; das Verbinden zwischen Baselbieter und Basler Polizei klappte aber nicht. Der 76-jährige Schweizer ist inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Der 29-jährige Türke kam darauf in Untersuchungshaft.
sda, 5.2.2008

 

Uni Basel: Überschaubar, familiär und zugänglich

Elf Prozent der Studierenden und 214 Dozenten der Uni Basel kommen aus Deutschland

"Basel?" , fragen viele. Dass die Stadt am Rheinknie für ein Auslandssemester oder ein Studium in die Auswahl kommt, kann nicht jeder verstehen. Dabei sind deutsche Studierende in Basel nicht unbedingt eine Minderheit: Jeder neunte Student kommt aus Deutschland. "Die kulturellen Einflüsse im Dreiländereck sind faszinierend. Ich brauchte keine zwei Wochen, um mich einzuleben" , erzählt Florian Dinger begeistert. Der 24-Jährige studierte bisher Theo- logie und Germanistik in Göttingen; nun nimmt er am Erasmus-Austauschprogramm teil. Und warum gerade in Basel? "Die Nähe der Berge, eine Hochschultradition mit Denkern wie Karl Barth und Erasmus von Rotterdam und die deutschsprachigen Seminare haben mich angezogen." Das Statistische Amt der Stadt registriert derzeit knapp 11 000 Deutsche in Basel. Allein vergangenes Jahr zogen 2246 Personen aus der Bundesrepublik zu. Neben Italienern und Jugoslawen sind die Deutschen damit die größte ausländische Gruppe in der Stadt mit ihren 187 000 Einwohnern.
214 deutsche Dozenten lehren in Basel. Vor einem Jahr, im Wintersemester 2006/07, studierten 1146 Studenten deutscher Herkunft in Basel. Mit elf Prozent aller Studierenden führen sie die Liste der ausländischen Studierenden deutlich an. "Deutsche Studenten kommen hauptsächlich aus dem grenznahen Raum um Basel. Je weiter entfernt umso weniger finden sie den Weg hierher," erklärt Hans Syfrig, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit.

Dass sich Basel so beliebt ist bei deutschen Studenten, liegt aber nicht nur an der räumlichen Nähe. Neele Schulte aus dem norddeutschen Elisabethfehn machte ein halbes Jahr Au-Pair in Basel und entschied sich 2005 dazu, hier Medienwissenschaften zu studieren. "Es hat mir so gut gefallen" , erzählt die 23-Jährige. Im Verhältnis zwischen Deutschen und Schweizern sieht sie aber Verbesserungsbedarf. "Mich hat mal jemand gefragt, was wir Deutschen denn alle in der Schweiz machen" , erinnert sie sich. Der 22-jährige Julian Seurius studierte bislang in Bamberg und macht ebenfalls ein Auslandssemester. Er ist erst seit Anfang September in Basel, schwärmt aber schon jetzt: "Der öffentliche Nahverkehr ist prima, man kann abends gut weggehen, es ist sauber und ich mag partizipative Demokratie." Die Erasmus-Studenten profitieren davon, keine Studiengebühren zahlen zu müssen. Alle anderen Studenten zahlen, je nach Kanton, zwischen 300 (500 Franken) und 425 Euro (700 Franken). Während deutsche Studenten in den vergangenen Semestern noch gegen die Einführung von Studiengebühren demonstrierten, sind diese in der Schweiz längst selbstverständlich "Die Gebühren sind hier noch relativ bescheiden" , sagt der Basler Soziologie-Professor Ueli Mäder. Er nennt vor allem die "überschaubaren Verhältnisse" als Vorteil der Universität. Auch Florian Dinger lobt die Bedingungen: "Hier ist alles kleiner, die Professoren sind zugänglicher und bei Seminaren mit weniger als 20 Teilnehmern lässt sich angenehmer arbeiten." Er genießt die familiäre Atmosphäre in der kleinen Theologischen Fakultät. Unter den deutschen Studierenden sind vor allem die Geistes- und Naturwissenschaften mit jeweils 30 Prozent beliebt. Während die Studentinnen vor allem sozialwissenschaftliche Fächer wie Psychologie und Soziologie studieren, bevorzugen Studenten natur- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer. Der 1999 initiierte Bologna-Prozess vereinheitlicht die Hochschulabschlüsse mit der Einführung des Bachelor- und Master-Modells europaweit.
Christian Rothenberg , 24.11.2007, www.badische-zeitung.de

 

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